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Allgemeine Informationen

Adresse, Telefonummer, E-Mailadresse, Öffnungszeiten

TSV SOS Tierhof e.V.
 Windmühlen Strasse 46
 06231 Bad Dürrenberg
 

Telefon:   0162/6087339
Email:      sos-tierhof@gmx.de

 

Montag bis Freitag

9:00 Uhr - 12:00 Uhr

14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Gerne können Termine auch am Wochenende & Feiertagen mit uns vereinbart werden.

 

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Termine

01. Dezember 2018 Kuchenbasar zum Adventssingen im Haus des Volkes, Bad Dürrenberg ab 14:00 Uhr

Herbst 2019 Tag der offenen Tür

Dezember 2019 Kuchenbasar zum Adventssingen im Haus des Volkes, Bad Dürrenberg ab 14:00 Uhr

Hier finden Sie aktuelle und wichtige Informationen zu unserem Tierhof sowie Highlights aus dem Jahr.

2018

Dezember

Weihnachtszeit mit dem Haustier: Gefahren und stressige Situationen vermeiden

Die Adventszeit und die Weihnachtstage sind meist mit viel Trubel verbunden, den auch die Tiere in unserer Umgebung zu spüren bekommen. Kerzen, Christbaumschmuck und ungesunde Leckereien von der Festtafel sind für viele Tiere Verlockung und Gefahr zugleich. Damit Weihnachten für Mensch und Tier stressfrei bleibt, gibt unser Tierschutzverein „SOS Tierhof“ e.V. Tierhaltern Tipps für den Umgang mit Hund, Katze und Co. während der Feiertage.

Gerade wenn sich an den Weihnachtstagen viel Besuch ankündigt, sollten Hunde und Katzen jederzeit Zugang zu einem bekannten Rückzugsort haben, an dem sie völlig ungestört sein können. Während es viele Hunde eher genießen, mit dabei zu sein, haben Katzen meist lieber ihre Ruhe. Auch kleine Heimtiere sollte man in einem ruhigen Zimmer unterbringen, da sie sehr stressempfindlich sind. Kindern, die zu Besuch kommen, zeigt man am besten, wie sie sich im Umgang mit den Tieren richtig verhalten: So reagieren beispielsweise Meerschweinchen auf Hochheben oftmals mit Panik, was deshalb unbedingt vermieden werden sollte. Egal, ob ein Hund mit auf eine Weihnachtsfeier genommen wird oder allein zu Hause bleibt: Der Halter muss dafür sorgen, dass alle weihnachtlichen Gefahrenquellen ausgeschlossen sind und gewürzte Speisen von der Festtafel sowie die Gebäckteller mit zuckrigen Plätzchen außer Reichweite stehen. Vor allem dunkle Schokolade und Rosinen sollten nicht für die Tiere erreichbar sein.

 

Weihnachtsdekoration birgt Verletzungsrisiken

Da sich neugierige Tiere an aufgestellten Kerzen verbrennen können und umgestoßene Kerzen schnell zu einem Brand führen, sollten Tiere und brennende Kerzen nie ohne Aufsicht in einem Raum gelassen werden – auch nicht für kurze Zeit. Auch der Christbaum fasziniert viele Katzen und Hunde. Steht er mitten im Raum, kommt es häufig zu Unfällen, weil Tiere den Baum anspringen und ihn eventuell auch umstoßen können. Insbesondere Katzen lieben es, im Christbaum herumzuklettern, deswegen sollte er stabil mit einem Haken an der Wand befestigt sein. Um auch hier die Brandgefahr zu minimieren, eignet sich eine LED-Lichterkette anstelle von Wachskerzen. Geschenkbänder sind ebenso wie Lametta beliebte Spielsachen für viele Katzen, aber auch für manche Hunde. Werden sie jedoch verschluckt, kann sich der Darm „auffädeln“ und es zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen. Auf zerbrechlichen oder scharfkantigen Weihnachtsschmuck, wie Christbaumkugeln aus Glas, sollte verzichtet werden, da ansonsten eine Verletzungsgefahr besteht. Baumschmuck aus Naturmaterialien, wie Stroh oder Holz, ist ungefährlicher und daher eher zu empfehlen.

 

In Pflanzen, Duftölen und Schneespray lauern giftige Substanzen

Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln enthalten für Haustiere giftige Substanzen, die zu Magen-Darm-Beschwerden, blutigem Durchfall, Erbrechen, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen führen können. Je nach aufgenommener Menge ist der Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen. Die Pflanzen sollten daher immer außer Reichweite der Tiere stehen. Auch auf Duftöle und Schneespray, an denen die Tiere lecken könnten, sollten Tierhalter wegen giftiger und reizender Inhaltstoffe besser verzichten.

Quelle: Pressemeldung durch den Deutschen Tierschutzbund e.V. bereitgestellt

 

Tiere als Weihnachtsgeschenk ungeeignet

Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen; als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Wir empfehlen daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit der Tierart zu befassen. Aufgrund der oft turbulenten Weihnachtszeit, sollte man ein neues Haustier aber in jedem Fall besser erst nach den Weihnachtstagen aufnehmen.

Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die einfach umgetauscht werden kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt. Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt. Eltern muss dabei klar sein, dass ein Kind nie allein die Verantwortung für ein Tier übernehmen kann. Oft bemerken Eltern zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – an ihnen hängen bleibt. Schnell landen Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen dann im Tierheim – oft auch erst im Laufe des folgenden Jahres, wenn Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung die Freude über das neue Familienmitglied vergehen lassen.

 

Tierheim als erste Anlaufstelle

Wir raten deshalb dazu, ein mögliches tierisches Geschenk vorab mit dem Beschenkten zu besprechen, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Mit Kindern sollte man im Vorfeld gemeinsam überlegen, welche Tierart am besten geeignet ist bzw. in die Familie passt. Dazu gehört auch die Frage, ob alle Rahmenbedingungen stimmen und ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können. Als erste Anlaufstelle lohnt sich immer der Gang ins Tierheim, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Auch bei der Auswahl des Tieres sollten sich die Interessenten ausreichend Zeit nehmen - die Erfahrung der Tierpfleger, die ihre Schützlinge genau kennen, kann helfen, das passende Tier zu finden. Wenn man nach Bedenken aller Für und Wider immer noch sicher ist, dass ein Tier ins eigene Leben oder das Leben der Familie passt, sollte ein Tier möglichst nicht zur Weihnachtszeit aufgenommen werden. Der Trubel und die Hektik während der Vorweihnachtszeit und der Feiertage erschweren es dem Neuzugang, sich in aller Ruhe an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Als Alternative eignet sich als Weihnachtsgeschenk beispielsweise Fachliteratur, mit der sich der angehende Tierhalter über die Bedürfnisse seines zukünftigen Tieres informieren kann.

Quelle: Pressemeldung durch den Deutschen Tierschutzbund e.V. bereitgestellt

 

 

September

 

Juli

 

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an Tierhalter mit seiner aktuellen Kampagne #RegistrierDeinTier, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Mehr Informationen finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

 

 

Juni

Eine Mitgliederversammlung im Grünen

Unsere Mitgliederversammlung im Juni haben wir dieses Mal in unseren wunderschön bepflanzten und sauberen Hof ausgerichtet. In Zusammenhang mit einem kleinen Grillfest hat dieses "Zwischendurchfest" sehr zum Zusammenhalt unseres Vereins beigetragen und war gleichzeitig ein Dankeschön an all unsere aktiven Mitglieder und MitarbeiterInnen für ihre geleistete Arbeit und Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

April

Der Sommer und die große Hitze kommen

Während viele Menschen sich über die sommerlichen Temperaturen freuen, können sie für viele Tiere Belastung sein. Der Grund: Hund, Katze und Co. können sich im Unterschied zum Menschen nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Tierschutzverein TSV SOS Tierhof e.V. gibt Tierhaltern Tipps für die heiße Jahreszeit.

  • Schattenplatz bei großer Hitze wichtig als Rückzugsort
  • „Kleine Heimtiere in Außengehege: Gehege sollte sich den ganzen Tag zumindest teilweise im Schatten befinden
  • Volieren und Gehege direkt vor dem Fenster stehen (hohe Sonneneinstrahlung und Hitzeentwicklung)
  • Gassigehen in die Morgen- oder Abendstunden, im schattigen Wald
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • auch Frisch- oder Nassfutter dient der Flüssigkeitszufuhr, allerdings verdirbt es bei Hitze schneller, weshalb Reste nach dem Füttern schnell entfernt werden sollten

Autos werden zur tödlichen Hitzefalle

Auf gar keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Selbst wenn das Fenster einen Spalt geöffnet wird, ist dies absolut unzureichend. Auch wenn das Auto im Schatten geparkt wird oder der Himmel bewölkt erscheint, kann die Sonne schnell und unbemerkt auftauchen oder wandern. Autos heizen sich schnell auf Temperaturen von bis zu 50 Grad auf – eine tödliche Falle für Tiere.

 

Schnelles Handeln bei ersten Warnsignalen entscheidend

Anzeichen für einen Hitzschlag

  • Glasiger Blick
  • tiefrote Zunge
  • Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt.
  • Erbrechen
  • Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit

Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kann man das Tier in der Zwischenzeit mit feuchten Handtüchern abkühlen.

Quelle: Pressemeldung durch den Deutschen Tierschutzbund e.V. bereitgestellt

 

Februar

Ein großen Danke an alle Spender

 

An dieser Stellen wollen wir uns recht herzlich für die zahlreichen Spenden bedanken, die uns aufgrund des Artikels vom 22.2.18 in der Mitteldeutschen Zeitung erreichten. Wir konnten dadurch die kompletten Kosten des Tierarztes abdecken. Wir sind froh über so viel Anteilnahme und Großzügigkeit. Im gleichen Atemzug konnten auch die beiden ausgesetzten Katzen aus Merseburg vermittelt werden.

 

Wir sind überglücklich, dass sich unsere Öffentlichkeitsarbeit stets bezahlt macht und danken nochmals allen Spendern und Spenderinnen im Namen aller Mitglieder des SOS Tierhofes. 

 

 

Januar

  • Wir starten das Jahr 2018 mit einem Spendenaufruf. An dieser Stelle berichten wir von dem Kater "Ronny".

Ein Streunerschicksal

Im Frühjahr 2017 tauchte, auf seiner Wanderung eine paarungswillige Katze zu finden, bei einem unserer Mitgliedern in Goddula ein roter Kater auf. Ängstlich., ziemlich abgemagert und das Fell stumpft mit vielen Blessuren.

Da im Grundstück schon zwei Katzen und Igel immer ein Schälchen Futter finden, bediente er sich in Abständen auch. Nach und nach wurden seine Besuche häufiger, aber wenn man versuchte sich ihm zu nähern, lief er ängstlich weg. So ging es mehrere Monate. Im Oktober 2017 war sein Akku leer und so wurde „Ronny“, wie er mittlerweile liebevoll gerufen wird, zutraulicher. Er bezog nun auch feste Schlafplätze. Er wurde mit regelmäßigem und gutem Futter zu einem kleinen Wonneproben. So gelang es auch, ihn in das Haus zu locken und in einem guten Moment, aber unter lautem Protest, in eine Katzenbox zu packen und ihn kastrieren zu lassen.

Wieder freigelassen, war er dann für einige Zeit verschwunden. Nach Weihnachten tauchte das rote Häufchen Elend wieder auf. Schlich nur gebückt umher, saß vor seinem Futterschälchen ohne einen Bissen zu nehmen. Nichts war mehr von dem stattlichen Kater zu erkennen. Mit einem geborgten Kescher konnte das arme Geschöpf eingefangen werden. Die betreuende Tierärztin Frau Heydrich musste am 03.01.2018 unter dem Risiko einer Vollnarkose das geschwächte Tier operieren.

Die Diagnose: ein großer, schon aufgebrochener Abszess und einer vereiterter Bauchraum.

Es stand auf Messersschneide, ob er dies überlebt. Jedoch ist „Ronny“ ein Kämpfer und will leben. Momentan wird er noch im Tierhof und von Frau Heydrich gepflegt und betreut. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und da er noch sehr jung ist, kann er ein tolles Katerleben weiterführen.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Mitteldeutschen Zeitung.

Leider musste Ronny im Februar 2018 von uns Abschied nehmen.  Es kam bei ihm zu einem akuten Nieren- und Leberversagen.

An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich für die zahlreichen Spenden bedanken. Wir konnten dadurch die kompletten Kosten des Tierarztes abdecken. Wir sind froh über so viel Anteilnahme und Großzügigkeit. Im gleichen Atemzug konnten auch die beiden ausgesetzten Katzen aus Merseburg vermittelt werden.

Wir sind überglücklich, dass sich unsere Öffentlichkeitsarbeit stets bezahlt macht und danken allen Spendern und Spenderinnen in Namen aller Mitglieder des SOS Tierhofes.

 

2017

  • Am 29.12.17 weihten wir intern unseren neuen Quarantäneraum ein. Wir danken an dieser Stelle unserem ehrenamtlichen Mitglied Silvio und der Firma Zimmermann für den schnellen und problemlosen Bau. Wir freuten uns auch sehr über den Besuch vom Bad Dürrenberger Bürgermeister Christoph Schulze zu unseren kleinen Einweihungsfeier.
  • Der Bau unserer Qurantäne neigt sich langsam dem Ende zu. Gerne können Sie dazu den Artikel in der MZ 12/2017 lesen
  • Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen Mitgliedern und Besuchern für ihre tatkräftige Unterstützung beim Kuchenbaser zum Adventssingen am 03.12.17 bedanken. Wir freuen uns, dass wie jedes Jahr alle Kuchen bei den Besuchern gut ankamen und dass auch die Tombola wieder gut besucht war. Wir freuen uns auf ein neues Jahr 2018 und wieder auf einen wunderschönen Kuchenbasar mit Ihnen und unseren Mitgliedern.
  • Aufgrund von kommenden Bauarbeiten an unserem Gebäude wird unser Tag der offenen Tür im September voraussichtlich nicht stattfinden.
  • Vor geraumer Zeit wurde unser Eingangsbereich sowie unser Tor samt Schild erneuert und aufgefrischt. An dieser Stelle ein Dankeschön an unseren freiwilligen Helfer Silvio und unsere Mitarbeiterinnen.